O-Sensei (Großmeister) Morihei Ueshiba wurde am 14.Dezember 1883 in der Stadt Tanabe geboren. Bereits 1893 begann er mit dem Training. Er übte dabei vorallem den Umgang mit dem Speer und dem Schwert. Später kamen verschiedene JuJutsu-Stile hinzu.
Das wichtigste Ereignis war die Begegnung mit dem legendären Meister des Daito-Ryu, Sogaku Takeda, im Jahr 1911. Von ihm erhielt er später das Menkyo-Kaiden (Lehrbefugnis) des Daito-Ryu.

Um 1919 herum begegnete O-Sensei dem Mönch Deguchi Onisaburo. Dessen Lehren hatten zur Folge, daß Ueshiba die Prinzipien des Daito-Ryu veränderte. Ab 1942 nannte Ueshiba seine Kunst schließlich Aikido, wodurch er sich von Sogaku Takeda trennte.

Meister Ueshiba starb am 26. April 1969 in Ayabe.

Was ist Aikido ?



O-Sensei Morihei Ueshiba
Aikido ist eine japanische Kampfkunst, die Anfang des 20. Jahrhunderts von dem Japaner Morihei Ueshiba (siehe Bild rechts) entwickelt wurde. Die Techniken des AIKIDO sind vom Aiki-JuJutsu sowie dem Schwertkampf geprägt. Typisch sind die kreisrunden und spiralförmigen Techniken, mit denen die Angriffsenergie des Gegners nutzbar gemacht und verstärkt auf den Angreifer zurückgeführt wird.

Aikido ist eine überwiegend defensive Kampfkunst gegen bewaffnete und unbewaffnete Angreifer. AIKIDO enthält neben waffenlosen Techniken (Tai-Jutsu) auch den Umgang mit dem Langstock (Aiki-Jo) und dem japanischen Schwert (Aiki-Ken). Diese drei Grundelemente ergeben zusammen die Kunst des AIKIDO.

Das klassische Aikido kennt keine Wettkämpfe und lehnt jede Form des aktiven Angriffes ab. Es gibt keine Gewichts- oder Altersklassen und ist für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet.

Aikido beruht auf einem geschulten und disziplinierten Willen als lenkender Kraft (KI) und dem Vermögen, Gedanken und Handlungen in Harmonie (AI) zu koordinieren. Ähnlich wie bei ZEN-Praktiken werden auch im Aikido Körperhaltungen und Einstellungen trainiert, die diesen Weg (DO) erleichtern und fördern sollen.